Prof. Baisch hat für den Studiengang Zukunftsökonomie am 2. Stuttgarter Nachhaltigkeitstag teilgenommen, der vom Fraunhofer-Institut IPA veranstaltet wurde. Bereits in der Vergangenheit haben Studierende unseres Studiengangs dort als wissenschaftliche Hilfskräfte wertvolle Erfahrungen gesammelt.
Im Fokus des Nachhaltigkeitstags stand die Kreislaufwirtschaft, die angesichts globaler Herausforderungen zunehmend als essenziell für das rohstoffarme Deutschland betrachtet wird. Zahlreiche Unternehmen stellten innovative Ansätze in den Bereichen Reuse, Repair und Recycle vor.
Darüber hinaus wurden Ultra-Effizienz-Fabriken sowie die neue Norm ISO 53.001 thematisiert. Diese soll Unternehmen als Management-System bei der Umsetzung ihrer Nachhaltigkeitsziele unterstützen.
Praxisbeispiel aus der Industrie: Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil
Ein besonders inspirierendes Beispiel ist der schwäbische Schraubenhersteller HEWI aus Spaichingen. Als ein asiatischer Konkurrent ein deutlich günstigeres Angebot vorlegte, suchte das Unternehmen nach einer innovativen Lösung. Das Ergebnis: Eine neu entwickelte Mutter, die 12 % weniger Stahl benötigt, leichter ist und gleichzeitig stabiler bleibt. Neben den wirtschaftlichen Vorteilen führt diese Entwicklung zu einer deutlichen Reduktion des CO2-Ausstoßes.
Der 2. Stuttgarter Nachhaltigkeitstag zeigte eindrucksvoll, wie Unternehmen durch nachhaltige Innovationen wirtschaftlich erfolgreich bleiben können.